Normale Dinge an ausländischen High Schools, die deutsche Schüler überraschen

Ein High School Austausch ist voller neuer Eindrücke. Ein neues Land, eine Gastfamilie, eine neue High School… und plötzlich merkst du, dass das, was für dich «normal» war, irgendwo anders ganz anders sein kann.

Tatsächlich gibt es viele normale Dinge ausländische High Schools, die deutsche Schüler in den ersten Wochen wirklich überraschen. Doch genau das macht die Erfahrung so besonders. Mit der Zeit werden viele dieser Unterschiede sogar zu deinen Lieblingsmomenten. Hier zeigen wir dir einige Beispiele, die dich wahrscheinlich überraschen werden.

1. Lehrer beim Vornamen nennen

In Deutschland ist es üblich, Lehrer mit «Herr» oder «Frau» und ihrem Nachnamen anzusprechen.

In vielen Ländern, zum Beispiel in den USA oder Australien, sprechen Schüler ihre Lehrer jedoch oft mit dem Vornamen an. Das fühlt sich am Anfang vielleicht ungewohnt an. Gleichzeitig sorgt es aber für eine lockerere Atmosphäre und macht es leichter, sich im Unterricht zu beteiligen.

2. Eigene Fächer wählen

Eines der auffälligsten normale Dinge ausländische High Schools ist die Freiheit bei der Fächerwahl.

Während der Stundenplan in Deutschland oft festgelegt ist, kannst du in vielen Ländern deine Kurse selbst zusammenstellen. Zum Beispiel:

  • Fotografie
  • Psychologie
  • Theater
  • Wirtschaft
  • Informatik

Dadurch wird der Unterricht persönlicher und oft spannender. Außerdem entdeckst du vielleicht ganz neue Interessen.

3. Schließfächer im Alltag nutzen

Schließfächer gibt es auch in Deutschland, aber sie sind nicht immer ein fester Bestandteil des Schulalltags. In vielen anderen Ländern gehören sie dagegen ganz selbstverständlich dazu. Schüler nutzen sie täglich für Bücher, Sportkleidung oder Essen. So musst du nicht alles den ganzen Tag mit dir herumtragen. Ein kleiner Unterschied, der viel verändert.

4. Aktivitäten nach der Schule sind wichtig

In Deutschland finden Freizeitaktivitäten oft außerhalb der Schule statt. An vielen High Schools im Ausland gehören sie jedoch direkt zum Schulalltag:

  • Sportteams
  • Debattierclubs
  • Theatergruppen
  • Musik
  • Freiwilligenarbeit

Mitmachen ist dort ganz normal. Außerdem ist es eine der besten Möglichkeiten, schnell Freunde zu finden.

5. Mittagessen in der Schule

Ein weiterer Punkt unter den normale Dinge ausländische High Schools ist das gemeinsame Mittagessen in der Schule. Viele Schüler bleiben den ganzen Tag auf dem Campus und essen in der Cafeteria. Das sorgt für eine sehr soziale Atmosphäre. Du verbringst mehr Zeit mit deinen Mitschülern und lernst sie besser kennen.

6. Interaktiver Unterricht

Wenn du es gewohnt bist, hauptsächlich zuzuhören, wird dich das vielleicht überraschen. In vielen Ländern ist der Unterricht sehr aktiv gestaltet:

  • Gruppenarbeiten
  • Diskussionen
  • Präsentationen
  • Eigene Meinungen einbringen

Hier geht es nicht nur ums Zuhören, sondern ums Mitmachen. Anfangs kann das ungewohnt sein, aber du wirst schnell sicherer.

7. Starkes Gemeinschaftsgefühl

An vielen ausländischen High Schools gibt es ein starkes Wir-Gefühl. Schüler:

  • Besuchen Sportveranstaltungen
  • Unterstützen ihre Teams
  • Nehmen an Events teil

Die Schule wird dadurch mehr als nur ein Ort zum Lernen. Sie wird ein wichtiger Teil deines Alltags.

8. Andere Bewertungssysteme

Prüfungen sind wichtig, aber oft nicht alles.

In vielen Ländern setzt sich deine Note aus verschiedenen Faktoren zusammen:

  • Projekte
  • Mitarbeit
  • Präsentationen
  • Laufende Leistungen

So zählt nicht nur ein einzelner Test, sondern deine Entwicklung über das ganze Jahr.

9. Regeln können anders sein

Zum Schluss gibt es noch Regeln, die dich überraschen könnten.

Zum Beispiel:

  • In manchen Schulen sind Handys im Unterricht erlaubt
  • In anderen gibt es strengere Kleidervorschriften
  • Manchmal darf man im Unterricht essen

Jedes Land hat seine eigenen Regeln und Gewohnheiten. Auf der Website von diversity-works findest du dazu einen wirklich interessanten Artikel zu Interkulturellen Missverständnissen und Interkultureller Kompetenz.

Sich anpassen gehört dazu

Diese normale Dinge ausländische High Schools zu entdecken, ist ein wichtiger Teil deines Austauschs. Am Anfang wirkt vieles neu und ungewohnt. Doch Schritt für Schritt gewöhnst du dich daran. Und genau diese Unterschiede machen deine Erfahrung unvergesslich.

Ein Auslandsaufenthalt bedeutet nicht nur, eine neue Sprache zu lernen. Es bedeutet auch, deine Sicht auf die Welt zu verändern. Wir haben auf unserer Website ein paar weitere Beiträge für dich gesammelt, über die Andersartigkeit von Schulen im Ausland.

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Bei into helfen wir seit 1975 Schülern dabei, eine High School Erfahrung im Ausland zu erleben. Solch eine Erfahrung prägt nachhaltig und schenkt dir Selbstbewusstsein, einen umfassenderen Blick auf die Welt und erhöht sogar deine Chancen für die Zukunft in Job und Karriere. Lies dazu den interessanten Bericht von Psychologie aktuell.

Wenn du selbst entdecken möchtest, welche normale Dinge ausländische High Schools dich überraschen werden, dann könnte ein Austausch genau das Richtige für dich sein. Wenn Du Lust hast ein bisschen tiefer einzutauchen in unsere weltweiten Austausch-Programme, schau dich einmal um auf der Seite „Schüleraustausch · High School‐Jahr & Sprachreisen weltweit“.

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