Ich habe schon immer davon geträumt, im Ausland zur Schule zu gehen. Ich wollte meine Komfortzone verlassen, neue Leute kennenlernen und etwas komplett Neues erleben. Aber ich hätte nie gedacht, dass mein Schüleraustausch in Rom so intensiv, spannend und lebensverändernd sein würde.
Heute erzähle ich dir meine Geschichte – wie es wirklich ist, ein Jahr in Italien zu leben und eine High School zu besuchen, dank into.
Der Moment, in dem ich mich entschieden habe
Alles begann etwa ein Jahr vor meiner Abreise. Ich saß zu Hause mit meinen Eltern zusammen und wir sprachen darüber, wie es für mich nach der Schule weitergehen könnte. Dann kam die Idee eines Schüleraustauschs auf.
Am Anfang hatte ich ein wenig Angst. Gleichzeitig war ich aber auch unglaublich neugierig. Italien hat mich sofort begeistert: die Kultur, das Essen, die Geschichte – und Rom klang einfach perfekt.
Nach einigen Recherchen und Gesprächen mit into habe ich meine Entscheidung getroffen: Ich würde ein ganzes Schuljahr in Rom verbringen. Ich war ehrlich gesagt ziemlich nervös. Aber ich wusste auch, dass es eine einmalige Chance sein würde.
Ankunft in Rom: Die ersten Tage
Ich erinnere mich noch genau an meine Ankunft in Rom. Es war September, die Sonne schien und alles war neu für mich.
Meine Gastfamilie empfing mich am Flughafen mit einem großen Lächeln. Das hat mir sofort geholfen, denn ich war voller Gefühle: Aufregung, Freude und auch ein wenig Unsicherheit.
Die ersten Tage standen ganz im Zeichen der Eingewöhnung.
- Die Sprache war ungewohnt.
- Die Stadt war riesig.
- Alles war anders.
Doch Schritt für Schritt fühlte ich mich wohler.
Meine Gastfamilie
Einer der schönsten Teile meines Schüleraustauschs in Rom war meine Gastfamilie.
Ich lebte zusammen mit:
- einer herzlichen italienischen Mutter,
- einem humorvollen Vater,
- und einem Gastbruder in meinem Alter.
Vom ersten Tag an fühlte ich mich willkommen.
Wir haben jeden Tag gemeinsam gegessen – und das Essen war unglaublich. Pasta, Pizza, Desserts und viele regionale Spezialitäten gehörten zum Alltag.Noch wichtiger war jedoch die familiäre Atmosphäre. Ich habe unglaublich viel gelernt:
- Italienische Ausdrücke
- Traditionen und Bräuche
- Den Alltag italienischer Familien
Mit der Zeit waren sie nicht mehr nur meine Gastfamilie, sondern meine italienische Familie.
High School in Rom
Der Besuch einer italienischen High School war ganz anders als das, was ich von zuhause gewohnt war.
Am ersten Tag war ich ziemlich verloren. Ich verstand nicht alles, was die Lehrer sagten, und es fiel mir schwer, dem Unterricht zu folgen.
Doch meine Mitschüler halfen mir von Anfang an.
Wie sah ein typischer Schultag aus?
- Unterricht am Vormittag
- Fächer wie Geschichte, Literatur und Mathematik
- Engagierte Lehrer
- Viel Gruppenarbeit
Am Anfang war es herausfordernd.
Doch nach einigen Wochen wurde es immer leichter.
Und das ist wichtig: Du musst die Sprache nicht von Anfang an perfekt beherrschen. Entscheidend ist, dass du bereit bist, es zu versuchen.
Italienisch im Alltag lernen
Bevor ich nach Italien gegangen bin, konnte ich nur wenige Wörter Italienisch. Doch durch das Leben vor Ort hat sich alles verändert. Ich lernte Italienisch durch:
- Gespräche mit meiner Gastfamilie
- Zuhören im Unterricht
- Zeit mit Freunden
- Filme und Serien
- Den täglichen Alltag
Nach einigen Monaten konnte ich mich problemlos unterhalten.
Das ist einer der größten Vorteile eines Schüleraustauschs in Rom: Die Sprache wird Teil deines Lebens.
Freunde im Ausland finden
Eine meiner größten Sorgen vor der Abreise war:
„Werde ich Freunde finden?“
Die Antwort lautet: Ja. Und oft schneller, als du denkst. Meine Mitschüler waren offen, neugierig und freundlich. Sie stellten mir viele Fragen:
- Woher kommst du?
- Wie ist dein Heimatland?
- Gefällt dir Italien?
So kamen wir schnell ins Gespräch.
Momente, die ich nie vergessen werde
- Nach der Schule gemeinsam ein Gelato essen
- Durch die Straßen Roms spazieren
- Geburtstage zusammen feiern
- Schulausflüge erleben
- Gemeinsam lernen und lachen
Mit der Zeit wurden aus Mitschülern echte Freunde.
Rom entdecken
Rom ist eine unglaubliche Stadt. Jeder Tag fühlte sich wie ein kleines Abenteuer an. Du gehst einfach nach draußen und entdeckst plötzlich:
- Historische Sehenswürdigkeiten
- Lebendige Plätze
- Kleine Cafés
- Versteckte Gassen voller Geschichte
Schau dich auch mal um auf der Seite von romtipps.de. Da findet man ganz tolle Tipps zur ewigen Stadt.
Meine Lieblingsorte
- Das Kolosseum
- Der Trevi-Brunnen
- Trastevere
- Die Spanische Treppe
- Die Parks entlang des Tibers
Doch das Schönste war nicht das Sightseeing. Es war das Gefühl, wie ein Einheimischer zu leben.
Schwierige Momente gehören dazu
Nicht alles war einfach – und das gehört zur Wahrheit dazu.
Es gab auch schwierige Zeiten:
- Heimweh
- Müdigkeit durch die neue Sprache
- Tage, an denen ich im Unterricht kaum etwas verstand
Doch genau diese Herausforderungen haben mich wachsen lassen. Hilfreiche Infos zum Thema Heimweh findest du auf der Seite von psychologen-online.com.
Ich habe gelernt:
- Selbstständiger zu sein
- Mich neuen Situationen anzupassen
- Geduldig zu bleiben
- Nicht aufzugeben
Wie ich mich verändert habe
Vor meinem Austausch war ich eher schüchtern. Es fiel mir schwer, neue Menschen anzusprechen. Nach meinem Schüleraustausch in Rom fühle ich mich ganz anders. Zum Thema „Austausch in Italien“ empfehle ich dir auch diesen Beitrag von into.
Ich bin heute:
- Selbstbewusster
- Offener
- Unabhängiger
- Flexibler
Vor allem aber sehe ich die Welt mit anderen Augen.
Tipps für zukünftige Austauschschüler
1. Sage so oft wie möglich Ja
Nutze Chancen und probiere Neues aus.
2. Hab keine Angst vor der Sprache
Fehler gehören zum Lernen dazu.
3. Sei geduldig
Die Eingewöhnung braucht Zeit.
4. Genieße jeden Moment
Das Jahr vergeht schneller, als man denkt.
Würde ich es wieder machen?
Auf jeden Fall. Mein Schüleraustausch in Rom war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich habe eine neue Sprache gelernt, internationale Freundschaften geschlossen und Erinnerungen gesammelt, die mich ein Leben lang begleiten werden.
Aber das Wichtigste ist: Ich bin persönlich gewachsen.
Kannst du dir das auch vorstellen?
Wenn du zwischen 14 und 18 Jahre alt bist und darüber nachdenkst, eine Zeit im Ausland zu verbringen, kann ein Programm mit into der Beginn deiner eigenen Geschichte sein.
Es geht nicht nur darum, eine High School in einem anderen Land zu besuchen.
Es geht darum, neue Perspektiven zu gewinnen, andere Kulturen kennenzulernen und herauszufinden, was alles in dir steckt.
Denn ein Schüleraustausch verändert nicht nur den Ort, an dem du lernst.
Er verändert oft auch die Art, wie du die Welt siehst.


